Wie wir in Zukunft leben werden.

Die fünf Wohntrends der Zukunft Der Lebensraum „Wohnung“ wird sich in den nächsten Jahren stark wandeln. Die sich ändernden Wohnkonzepte beeinflussen das Leben jedes Einzelnen. Sie verlangen aber auch ein Umdenken der Politik und Wirtschaft. Für Unternehmen bieten sie Chancen, denn fast alle Branchen sind durch den Wohnwandel betroffen: Möbel­hersteller und Technologie­unternehmen, aber auch Banken, die Müll­entsorgung oder Bildungseinrichtungen. Hier stellen wir in Kürze die fünf wichtigsten Wohntrends bis 2025 vor.

01. Green Living
Der urbane Lebensraum soll schöner, ­sicherer und gesünder für jeden Einzelnen werden. Dabei wird unter anderem zunehmend die Natur eine Rolle spielen. Menschen wollen im Grünen oder mit dem Grünen leben. Gleich­zeitig achten Konsumenten auch immer bewusster auf Gesundheitsaspekte bei Materialien und Oberflächen.

Begrünte Fassaden verbessern die Luftqualität, erzeugen Sauerstoff, filtern Staub, Schadstoffe sowie Lärm. Zusätzlich schützen sie gegen Hitze und Kälte.

02. Third Place  Living
Die neuen Kleinraumwohnungen werden zu einem maßgeschneiderten Rückzugsort und der geringe Wohnraum wird durch sogenannte dritte Orte erweitert. Gemeint sind hiermit öffentliche Räume außerhalb der Wohnung und des Arbeitsplatzes wie zum Beispiel Mietküchen für das Kochen in großen Gruppen oder wohnzimmerartige Cafés und Bars. Die gesamte Großstadt wird zur Wohn­landschaft.

03. Collaborative  Living
Die Wohnhäuser der Zukunft werden zu einem Lebensraum, der unterschiedliche Lebensstile miteinander vereint. Der private Wohnraum reduziert sich auf das persönlich Wichtigste und die täglich notwendigsten Wohnfunktionen – alles andere wird „ausgelagert“: zum Beispiel in die Gemeinschaftsküche, die Gartenkooperative oder den Co-Working-Space.

„Das Betahaus ist eine Community, die mehr miteinander teilt als nur den Büroraum.“

Christoph Fahle,
Mitbegründer betahaus Berlin

04. Smart Being
Technologie verändert den Wohnalltag. Dabei setzen sich vor allem kluge Lösungen durch – wie zum Beispiel eine lernende Heizsteuerung. Die Technologien müssen aber einen ­echten Mehrwert bringen und intuitiv zu bedienen sein. Interessant dabei: je analoger die Anmutung der modernen Technologie ist, umso eher werden sie im Wohnraum akzeptiert.

Integriert sich harmonisch in den Wohnraum: Die smarte Tischlampe mit integriertem Lautsprecher ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen Ikea und Sonos.

05. Conceptual Living
Räume verschmelzen immer häufiger zu Hybriden. Sie werden nicht mehr auf einzelne Wohnfunktionen reduziert, sondern multifunktional genutzt und in Funktionsbereiche eingeteilt, die immer wieder ­geändert werden können. Über Wandelemente, Wohn­textilien und neuartige Möbelstücke – die sogenannte „Flexware“ – kann der Bewohner sich diese Zonen stets seinen neuen Bedürfnissen anpassen.

Quelle: www.zukunftsinstitut.de
Fotos: Alamy, istockphoto, shutterstock, betahaus berlin, obs/IKEA Deutschland GmbH & Co. KG/Inter IKEA Systems B.V. 2019, Juul de Bruijn

Designstudie: der Holzboden „MoreFloor“ von Juul de Bruijn lässt sich in ein Bett, einen Schuhhalter, einen Kleiderständer und eine Aufbewahrungsbox verwandeln.

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